Einweihung der neuen Büroräume

 

Nähe zu Landtag und Staatskanzlei
In einer kleinen Feierstunde hat der Kölner Generalvikar Dr. Dominik Meiering im Kreis seiner NRW-Kollegen die neuen Räumlichkeiten des Katholischen Büros in Düsseldorf gesegnet. Im Sommer 2016 ist die Vertretung der fünf NRW-Bischöfe bei der Landespolitik in die Düsseldorfer Hubertusstraße umgezogen.

Bei der offiziellen Einweihung Ende August waren u.a. auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Landtagsvizepräsident Eckard Uhlenberg sowie Vertreter der Landesregierung und der im Landtag vertretenen Parteien sowie die Kollegen des Evangelischen Büros zu Gast.


Vertretung der Kirche in der Politik – und der Politik in der Kirche


In ihren Grußworten hoben sowohl die Landtagspräsidentin wie die Ministerpräsidentin die gute Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche und dem Büro hervor. Dabei erwähnten sie neben der fachlichen Beratung durch das Büro auch die seelsorgliche Aufgabe sowie die monatlichen Andachten in der Plenarwoche im Raum der Stille des Landtages, die das Katholische Büro gemeinsam mit dem Evangelischen Büro in der Landeshauptstadt verantworten. „Sie vertreten die Interessen der Kirche in der Politik und die Interessen der Politik sowie der Politikerinnen und Politiker in der Kirche“, würdigte Landtagspräsidentin Gödecke die Arbeit des Büros.


„Hier gehören wir hin“


Mit dem neuen Standort direkt am Landtag zeigte sich der Direktor des Büros, Pfarrer Dr. Antonius Hamers, sehr zufrieden: „Der neue Standort bietet ideale Voraussetzungen. Jetzt sind wir auch räumlich mitten im Düsseldorfer Politikbetrieb – nah am Landtag, an der Staatskanzlei und an vielen Ministerien“, so Hamers. „Hier gehören wir hin, um unsere Aufgabe noch effektiver wahrzunehmen und ein Ort des Gesprächs, der Beratung und der Diskussion zu sein.“
Dass das Büro mit der Arbeitslosen- und Wohnungslosenhilfe sowie der Suchtberatung im Haus der Düsseldorfer Caritas unter einem Dach sei, zeige zudem die Vielfalt kirchlichen Handelns, betonte Hamers, „auch und gerade für Menschen am Rand der Gesellschaft.“

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